Träume - Geschenke der Nacht
Träumen tun wir jede Nacht. Manchmal bleiben Träume im Gedächtnis haften, oft nicht. Ab und zu machen sie sofort Sinn, meistens bleiben sie ein Rätsel. Amüsant sind sie in ihrer Nicht-Alltäglichkeit. Kein Traum will uns ängstigen. Träume zeigen die erweiterte Sichtweise auf die Dinge des Lebens, die uns auf Trab halten. Sie bieten Fortschritt an: weisen hin auf unbeachtete Gefühle und vernachlässigte Bedürfnisse, helfen bei Entscheidungen, Konflikten, Krankheiten.Sie erzählen gar von fremden Orten und Begegnungen. Aus einer zeitlosen Dimension kommend, erinnern sie an Vergangenes und kommen aus unserer Zukunft.
Ob wir einen Traum ganz erinnern, nur bruchstückhaft oder gar nicht - er hinterlässt beim Erwachen seine Spuren. Wir empfinden Belustigung, Verwirrung, Ablehnung, Neugier, Angst, Trost, Verärgerung. Wir erwachen nachdenklich, erleichtert, haben eine gute Idee oder sind voller Tatendrang. So nehmen wir Träume mit in den Tag, auch wenn wir uns nicht näher um sie kümmern. Wie viel wir mit einem Traum anzufangen wissen, ist keine Frage des Verstandes.Das Träumen spricht eine andere Sprache, hat seine eigene Logik: scharfsinnig, präzise, umfassender als es das Denken vermag.Wir betreten die Traum-Welt übers Spüren und Fühlen.
Focusing schafft eine Verbindung zum Traum. Was er mich angeht, wie er zu mir gehört, erlebe ich direkt. Focusing mit Träumen unterscheidet sich vom vertrauten Focusing. Ein Traum bietet von Anfang mehr als nur das "Problem". Das „Geschenk der Nacht“ packt sich aus im wachen Erleben des Traumes. Es lohnt sich immer, die angebotene Erkenntnis, Hilfe, Stärkung usw. ins Tagesleben einzufügen. Wir und unsere Welt können ein "erweitertes Sein" sehr brauchen.
- Selbsterfahrungskurse: Umgang mit den Träumen, das Einsteigen in die Träume, das wache Erleben der Träume, woraus sich deren Bedeutung so anstrengungslos und natürlich erschliesst.
- Methodische Kurse: Traumprozesse verstehen, Begleiten lernen, sei es kollegial oder beruflich